Die Baumsteigerfrösche, auch Pfeilgiftfrösche oder Färberfrösche genannt, gehören zur Familie der Froschlurche (Anura). Die sehr farbenfrohen Frösche sind je nach Art und Unterart mit einer größe von ca. 15,0 mm bis 60,0 mm ausgewachsen und werden derzeit in etwa ein Dutzend Gattungen und rund 170 Arten untergliedert. Mit dem gewöhnlichen Färberfrosch, Dendrobates tinctorius (Cuvier, 1797), wurde eine Art erstmals bereits im 18. Jahrhundert von einem Europäer beschrieben.
Pfeilgiftfrösche scheiden durch ihre Hautdrüsen Gifte aus, welche je nach Art tödlich sein können. Gelangt es in die Blutbahn anderer Lebewesen (inklusive des Menschen), kommt es zur Lähmung des Nervensystems, dies gilt aber aller Wahrscheinlichkeit nur für in freier Wildbahn lebende Exemplare. Laut einer Studie, welche durch US amerikanische Wissenschaftler durchgeführt wurde, verlieren Wildfangtiere nach geraumer Zeit ihre Giftigkeit. Dies sei zurückzuführen auf bestimmte Milbensorten die den Tieren in freier Wildbahn als Nahrung zur Verfügung stehen und aus diesen, nach dem Verzehr, dann ein entsprechendes Gift gebildet werden kann. In Gefangenschaft geborene Exemplare sind ungiftig, jedoch sollte beim hantieren der Tiere immer mit der nötigen Sorgfalt und Vorsicht umgegangen werden.
Eine Auswahl der durch mich gepflegeten Baumsteigerfrösche